Harmonisches Miteinander von Wohnen, Gewerbe und Hafen

Der Frankfurter Osten ist das wichtigste citynahe Stadtentwicklungsgebiet der Mainmetropole. Wo einst Fabriken, Kleingewerbe und Brachen das Bild bestimmten, entsteht seit mehreren Jahren ein schickes, lebendiges Quartier zum Leben und Arbeiten.

Es herrscht Aufbruchstimmung.
Grundlage für die bauliche Entwicklung des Gebietes zwischen Großmarktgelände und Osthafen hin zu einem urban gemischten Quartier ist der Bebauungsplan Nr. 799 „Honsellstraße“, der sich in der Aufestellung befindet. Seine Aufstellung wurde bereits am 14.12.2000 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen – allerdings mit einem kleineren Geltungsbereich ohne neue Mainbrücke und einer anderen Zielkonzeption.

Status:
Nach grundlegender Überarbeitung des Planentwurfs fasste die Stadtverordnetenversammlung am 10.12.2009 einen kombinierten Aufstellungsänderungs- und Offenlagebeschluss. Der geänderte Entwurf wurde vom 17. März bis zum 26. April 2010 öffentlich im Planungsdezernat ausgelegt.

Im Atrium des Dezernates (Kurt-Schumacher-Straße 10) waren neben dem Planentwurf auch der Entwurf der Begründung zum Bebauungsplan und wesentliche umweltbezogene Stellungnahmen einzusehen. Diese enthalten Informationen zu möglichen Auswirkungen der Planungen auf Tiere und Pflanzen, auf Boden (einschließlich Altlasten) sowie Wasser, Luft, Klima, Lärm und Landschaft. Unter anderem wird auch auf die Auswirkungen auf den Menschen und auf Kulturgüter eingegangen.

Wer durch den Plan in seinen Rechten betroffen ist und selbst Stellung zum Bebauungsplan beziehen wollte, hatte während der öffentlichen Auslegung dazu Gelegenheit. Über die abgegebenen Stellungnahmen entscheidet die Stadtverordnetenversammlung in öffentlicher Sitzung. Das Ergebnis wird den Einwendern schriftlich mitgeteilt. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Weitere Informationen bietet die Internetseite  des Stadtplanungsamtes.

Folgende Ziele stellt der Bebauungsplan in den Mittelpunkt:

Gleichgewicht wahren zwischen gemischt-urbaner und Hafen-Nutzung
Der Bebauungsplan sieht die Umstrukturierung des Gebietes zu einem gemischt genutzten Quartier mit Wohnbestand, Büro, Handel, Gastronomie und Kultur vor. Dabei soll das feine Gleichgewicht zwischen reizvoller urbaner und „rauer“ Gewerbenutzung im Hafen durch eine attraktive Architektur gestärkt werden.

Brückenschlag zum südlichen Mainufer vorbereiten
Eine neue „Mainbrücke Ost“ soll den Stadtteil von Verkehr entlasten und ihn direkt an das Südufer des Mains anbinden. Das wird auch die Verkehrssituation auf der Hanauer Landstraße entzerren und den Frankfurter Osten näher an die südlich des Mains gelegenen Stadtteile heranrücken. 

Mainuferpark fortführen zum neuen „Hafenpark“
Die Uferpromenade entlang des Mains endet derzeit an der Weseler Werft. Das wird sich ändern: Zwischen Deutschherren- und Honsellbrücke ist der „Hafenpark“ geplant – als „Geschenk“ des Frankfurter Ostens an alle Bürger entsteht eine riesige Grün-Erlebnis-Fläche mit tollen Freizeitangeboten.

Verbindung schaffen zwischen Ostpark und Mainufer

Der Frankfurter Grüngürtel zieht sich viele Kilometer rings um die Stadt. Mit der Verbindung von Ostpark und Mainufer wird die letzte Lücke geschlossen.

Geltungsbereich des Bebauungsplans 799